Gaddafi

Gaddafi is dead. The former dictator of Libya met his dead like many victims of his violent regime prior to this.  Having said this, human beings shouldn’t take the life of others — not under any circumstances, but a revolution is a violent outburst of suppressed people. It’s maybe similiar to the eruption of a volcano, merciless, almost unstoppable. But like spreading magma of an erupted volcano, it halts some day. Paved with much grief lies a path of many horrors behind the people of Libya, but it’s up to them, which route the will take for future generations.

I’m not in a position to judge any of them, I’m not even able to give them some advice for the future — I barely know their culture, their mother tongue is alien to me, maybe I’m able to get a glimpse of their gasp of relief — just a tiny foreshadow.

They have my best wishes, whether they’ll form a democracy or something different. If freedom is the answer, then almost anything fits in.

Hacker, Nerd

Gelesen, gelacht, in die Tonne getreten. Wo soll ich beginnen? Kann ein Historiker Nerd sein, ist ein Archäologe ein Hacker oder warum ist ein Admin nicht unbedingt ein Nerd oder gar Hacker? Nun jeder kann Nerd oder Hacker sein, ganz dem eigenen Gusto. Wenn die Fachidiotie durchbrochen wird, der Geist auf vielerlei Art und Weise geschult und gefördert wird, diverse Disziplinen nach Lust und Laune miteinander verknüpft werden und die eigenen Grenzen Tag für Tag aufs Neue durchbrochen werden, dann ist ein Nerd oder auch Hacker geboren.

Da kann der Physiker wohl ein Physiker sein, aber vom Nerd oder Hacker fehlt jede Spur, da kann der Archäologe ein Faible für allerlei Randgebiete entwickeln und mutiert stante pede zum Hacker. Da wird aus dem Schreiner ein Nerd und der Admin oder Coder geht stoisch seiner Fachidiotie nach. Was alles hat dies nun mit dem Journalismus zu tun? Nun der Journalist denkt in Schubladen, steckt allerlei Zeugs hinein und stellt diese zur Erbauung eines zahlenden Publikums gegeneinander auf.

Lange Rede kurzer Sinn: es existiert wohl nur eine Tätigkeit, welche die gleichzeitige Existenz als Nerd und/oder Hacker verneint … der Journalist. Die Eingrenzung ist dort das täglich Brot, auf der anderen Seite möchte man Barrieren durchbrechen. Dies erreicht man mit der Anhäufung von Wissen verschiedenartiger Natur und der Verquickung von diesem, auf mitunter — zumindest für die Fachidiotie — skurrile Art und Weise.

Auch der Nerd/Hacker kennt Gemeinschaft, er bildet eine solche mit Gleichgesinnten. Ich könnte hier und heute einige interessante Gespräche zwischen Archäologe, Physiker und Informatiker zum Besten geben, aber ich würde diese «normalen», «schönen» Zeitgenossen da draußen sicher nur langweilen.

Heften wir dies also unter billiger Polemik gegenüber einer Partei ab. Man kann sicherlich viele Dinge gegenüber den Piraten auf die Tagesordnung bringen, aber um einen Punkt zu erlangen, muß man auch den Korb treffen. Hier kommt erschwerend hinzu, daß das Spielfeld ein völlig anderes ist.

 

arrrr, shiver me timbers

Piraten sind, mit dieser Selbsteinschätzung liegen sie richtig, weder rechts noch links. Ob sie aber »vorn« sind? Eher unten. Sie krabbeln unterm Schreibtisch rum und sorgen dafür, dass die Rechner richtig zusammengesteckt sind – den Content müssen andere liefern.

NZ

 

Zugegeben die NZ ist eine recht linke Postille, aber da stehen viel wahre Worte, der gemeine Nerd würde wohl Captain Obvious in der Redaktion vermuten. Wie dem auch sei, ich fand den Artikel ganz erbaulich, da dieser im Prinzip den modus vivendi der Piratenpartei anschaulich wiedergibt. Vertrauen in Technologie ist sicherlich Teil der Lösung, wo wären wir heute sonst? Blindes Vertrauten jedoch trägt Blüten wie die einstige Wundertechnologie Atomkraft, welche in den 1960er Jahren das Perpetuum mobile der technologiegläubigen Gesellschaft darstellte. Unfälle wie in Fukushima sind natürlich nicht vergleichbar, doch sind diese nicht die Folge einer bösartigen Technologie, sondern Folge eines geistlosen Umgangs mit eben diesen hilfreichen Werkzeugen.

Im Moment sehe ich also nur eine Bewegung der Technokraten, welche die Welt in 0 und 1 unterteilt, die innewohnende fuzzy logic jedoch geflissentlich übersieht. In der Welt der Piraten existieren die Technologiebefürworter und die Baumkuschler, die Internetausdrucker. Die Piraten mögen sich als politische deus ex machina betrachten, aber ein Staat ist eben keine Datenbank, die mit ein paar Optimierungen wieder flott gemacht werden kann.

Ich wünsche mir eine Bewegung, die diese recht bunte Welt in sich aufnehmen kann und gleichermaßen alle Menschen in diesem Land zu vertreten vermag. Ein großer Anspruch, doch legitim. Denn dieses alternierende Herumgezappel zwischen links, konservativ, technophil und technophob führt zu nichts, wer heute noch in Sparten denkt und den Rest ausgrenzt oder unter xyz verortet, der hat die Welt nicht verstanden und sollte die Politik meiden. Dies gilt für den 20-jährigen ebenso, wie den vergreisten Politprofi. Dieses Land hat besseres verdient, von der Welt ganz zu schweigen. Insofern sehe ich keine Lösung für das anhaltende politische Dilemma, sondern nur einen egozentrischen Lösungsansatz für veraltete Strukturen, den Inhalten per se hilft dieser jedoch ebenso wenig auf die Sprünge.

 

 

 

 

 

hurray, another entry

After being away for an awful long period of time — at least ‘mentally’, it’s time to write something again. Well, there isn’t much to tell .… just kidding ;-)

There is much movement going on, like a different job, new colleagues to cope with, piles of unread books, many games I’ve played or I want to play in the near future … did I mention work? Of course I did, but it’s a reoccurring disruption on may path to true enlightenment :D

Apart from those tidbits called life, I’m keen on doing something more ‘hackish’ again,like tinkering with electronics or pushing open source in terms of participating on some project.

One thing is for sure there is less of me in the so-called social web. Once in a while I’ll stop by  to look after some fellows I’ve got acquainted to over the last couple of years. It’s a kind of boredom I feel, there isn’t anything real new, too much old content wrapped up in shiny outfits ready to confuse the mind. Today it is difficult to find the real stuff, if you’re looking for the extraordinary, the things far away from the common taste.

But enough of the lamenting rubbish, I’m eager to get my hands on Rage and Skyrim andI have to place an order for the Blu-ray of The Big Lebowski. So in the end it’s all about quality, according to my personal point of view.

So, stay tuned …

Google ++

«Noli turbare circulos meos» … berühmte letzte Worte, die Archimedes zugeschrieben wurden. Auf gut Deutsch: «Störe meine Kreise nicht». Ich bin froh, daß es im Moment noch nicht möglich ist Facebook oder Twitter auf Google+ automatisiert zu veröffentlichen, diese ganze Redundanz ist mit der Zeit einfach nur noch unerträglich. Aber ich denke, dieses Elend ist einfach ein herausstechendes Merkmal dieses Web 2.0.

die Grünen und der verspätete Ausstieg

Es gibt sicherlich einiges bei den Grünen zu kritisieren, auch beim «verspäteten» Atomausstieg kann man somit durchaus Kritik in puncto eines etwaigen Symbolcharakters üben. Aber darüber hinaus? «Die Grünen sind schuld» war bis dato der heftigste Abgrund, der mir im bloggenden Kontext entgegenschlug. Dazwischen existiert viel heiße Luft, die von Leuten verbreitet wird, welche eine politische Streitkultur allenfalls zum Selbstzweck forcieren, ohne aber einen Iota Mehrwert beizutragen. Ich rede dabei nicht von ausgeklügelten Alternativen, aber die Maxime «Aufmerksamkeit um jeden Preis» treibt teils doch äußerst seltsame Blüten.

Als die Unart des «politischen Blogs» Breitenwirkung[1] zumindest innerhalb der Netzcommunity erlangte, verabschiedete ich mich auf Raten von dieser «Diskussion». Echte politische Weblogs, die Fragen der Politik per se angehen, sind rar. Diese sind eher notorische Leisetreter, man geht zwar mit Herz aber auch einer gehörigen Portion Verstand zur Sache - eine geradezu unheilige Allianz für den alltäglichen «Stammtisch» nach Feierabend.

Seitens Google, Wikipedia, Fefe, Telepolis und etwaiger «Fachliteratur» einiger Journalisten mag sich zwar der eine oder andere «Politblogger» auf der sicheren Seite fühlen, wie sooft ist dieses Gefühl jedoch trügerisch. Eine solide politisch-historische Grundbildung ist einfach unabdingbar, ebenso wie die aktive Beschäftigung mit der Materie. Ich schaue mir dieses Elend schon eine Weile an und komme aus dem Lachen gar nicht mehr heraus, höre ich denn solche Absurditäten wie «das Internet trägt zur Demokratisierung bei». Diese Möglichkeit wohnt diesem Medium gewiß inne, aber auch die Verblödung liefert sich mit dieser «einhergehenden Demokratisierung» ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

So mancher Sieg im Netz entpuppt sich dann nüchtern in der Realität betrachtet als Pyrrhussieg oder gar Scheingefecht bar jeder Vernunft. In Zeiten, in denen jedoch Formate a la «Anne Will» oder Medienerzeugnisse wie dieses «ehemalige Nachrichtenmagazin» tongebend sind, darf man nicht mehr erwarten. Ja selbst die Kritiker dieser erwähnten Formate können es nicht lassen diese weiterhin zu frequentieren, trotz eigens in zahllosen verfaßten Blogbeiträgen bescheinigter «Unlesbarkeit» oder völliger «Sinnbefreitheit». Ist es schon ein rechter Gaudi, dieses Posse live im Netz mitzuerleben, wären es nicht größtenteils jene, die gelegentlich ebenso zur Wahlurne pilgern und dort ihren politischen Unverstand in Stein meiseln.

Kurzum, mit schmerzt ein wenig der verloren gegangene Symbolcharakter dieser grünen Stellungnahme zum Atomausstieg, aber jene depperten Kommentare in Medien und Blogs gehen mir am Allerwertesten vorbei. Was mir jedoch wirklich auf die Nerven geht, daß sind nicht die Meinungen Einzelner zur Sache, sondern dieses stetige als politische Diskussion getarnte Stammtisch-Geprolle. Panem et circenses nun auch live und in Farbe in unseren «geliebten Blogs».

  1. beim nochmaligen Lesen mußte ich doch schmunzeln, aber ich denke es ist klar was gemeint ist []

howdy

Howdy, those are screenshots from Red Dead Redemption. Well, actually I took some photographs, there isn’t any screenshot functionality on the 360 - so sorry for the rather bad quality. And yes, those stills are the in-game graphics, real playable content. At the moment I have the rank of a peacemaker and about 30% of the game completed. There are lots of mini-quests in it and a big movie-like plot, with elements known of «Rio Bravo», «Django», «Chisum», «Hondo», «A Fistful of Dollars» …

A man oughta do what he thinks is right.

Anyway, every Western fan out there should have lots of fun with this game, some mini-quests are boring, there isn’t much real A.I.[1] in it, but the graphics, the sound, the gunfights … just the whole enchilada is stunning! You shouldn’t look to close at single elements of the game, similar to most of the mentioned movies. you have to dig into the story and enjoy the great atmosphere. To say it with John T. Chances words: «No mercy for the loser.»

Continue reading

  1. lots of really dull scripts []